INTERNATIONALE KATHOLISCHE FRIEDENSBEWEGUNG IM BISTUM LIMBURG
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Gewaltfreiheit

Seit den Anfängen der pax christi-Bewegung im Bistum Limburg ist die Beschäftigung mit der Frage der Gewaltfreiheit ein wichtiges Thema gewesen. So fanden schon in den sechziger Jahren Seminare mit Hilgegard Goss-Mayr und Jean Goss statt. Ende der siebziger Jahre kam die Diskussion um Fragen der "Sozialen Verteidigung" hinzu.

 

Seit 1990 beteiligt sich pax christi Limburg an Bemühungen, die Zivile Konfliktbearbeitung und den Zivilen Friedensdienst (ZFD) in innergesellschaftlichen und internationalen Einsatzfeldern politisch und praktisch zu etablieren. Dies geschah insbesondere durch unsere Bildungsarbeit vor Ort und durch die Unterstützung des Benkovac-Projektes im ehemaligen Jugoslawien.

Ziviler Friedensdienst (ZFD)

Ziviler Friedenstdienst ist der Einsatz professioneller Friedensfachkräfte in Konfliktregionen mit dem Ziel gewaltvermeidend, -mindernd und präventiv zu wirken. Diese Arbeit wird stets in Kooperation mit Einzelpersonen und Organisationen vor Ort durchgeführt. Vermittlung und die Stärkung des Dialogs sowie der Zusammenarbeit auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen gehören zu den Aufgaben der professionellen Friedensfachkräfte in Konfliktgebieten. Durch aktive, gewaltfreie Konfliktbearbeitung sollen Menschen im gewaltfreien Eintreten für Menschenrechte und die Sorge um Gerechtigkeit unterstützt werden.

 

pax christi ist seit den Anfängen der Diskussion um den Zivilen Friedensdienst zu diesem Thema politisch aktiv. Ziel ist es, den Zivilen Friedensdienst als Instrument weltweiter Friedensicherung zu verbreitern. Und das nicht nur in internationalen Konfliktregionen, sondern auch in Deutschland. Unsere Arbeit ist Teil weltweiter Bemühungen um realistische Alternativen zur militärischen Konfliktbearbeitung. pax christi gehört zu den Gründungsorganisationen des Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
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interview-thm.pdf

Interview mit Thomas Meinhardt, dem langjährigen Sprecher der Bistumsstelle zur Ausstellung frieden braucht Fachleute. (100 kB)