INTERNATIONALE KATHOLISCHE FRIEDENSBEWEGUNG IM BISTUM LIMBURG
► Pax Christi Limburg► Gruppen► Basisgruppe Lahnstein

Rosen im Rhein für ertrunkene Flüchtlinge

„Stoppt das Sterben von Flüchtlingen auf See!“ Dies forderte die Lahnsteiner Pax-Christi-Gruppe am 6. Juli 2012 und erklärte sich solidarisch mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen der internationalen Gruppe „Boats 4 People“, die in diesem Monat in Palermo, auf der Insel Lampedusa sowie in Tunesien durchgeführt werden. Allein in 2011 starben nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) 1.500 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. In den ersten fünf Monaten von 2012 starben mehr als 100 Bootsflüchtlinge in der Straße von Sizilien. Pax Christi fordert die Europäische Union auf, die gewaltsamen Kontrollen der Seegrenzen zu beenden. An die Regierungen Afrikas ist der Appell gerichtet, nicht mehr Rückübernahmeabkommen mit europäischen Ländern zu unterzeichnen, die zur Verletzung der Menschenrechte von Migrantinnen und Migranten führen. Die internationale katholische Friedensbewegung will auch, dass die Kriminalisierung derjenigen beendet wird, die Flüchtlinge in Übereinstimmung mit dem Seerecht retten. Im Andenken an die ertrunkenen Flüchtlinge feierte Pater Wolfgang Jungheim von den Arnsteiner Patres in der „Damian Kapelle“ einen Gottesdienst. Die Gottesdienstbesucher bedachten dabei das staatliche und auch ihr eigenes Verhalten gegenüber Flüchtlingen. Im Anschluss warfen die Teilnehmer Rosen in den Rhein in Erinnerung an die vielen unbekannten ertrunkenen Flüchtlinge im Mittelmeer. „Es darf nicht um Flüchtlingsbekämpfung gehen, sondern um den Schutz der Flüchtlinge und um Fluchtursachenbekämpfung“, waren sich Pater Jungheim und die Gottesdienst-Teilnehmer einig.

Initiates file downloadPressemitteilung vom 9. Juli 2012

Initiates file downloadFlyer von "boats 4 people"

boats4people Website

Flüchtlingsarbeit in Pax Christi

Pax Christi will am Frieden arbeiten!

Wer dies tut, kommt an den Opfer von Unfrieden nicht vorbei: Flüchtlinge!

 

Flüchtlinge sind nicht willkommen, weil sie fremd sind, weil es weltweit so viele sind, weil sie "sprachlos" sind und kein Sprachrohr haben.

 

Sie brauchen Hilfe: von Menschen, die ihnen eine Stimme geben, die mit ihnen sprechen, die sich mit ihnen über ihre Erfahrungen und ihre Probleme austauschen, die mit ihnen für ihren Schutz eintreten.

 

Folteropfer fordern uns dabei besonders heraus.

Minderheiten suchen Solidarität.

Kinder und Jugendliche wollen ihre Jugendzeit nicht verspielen und nutzlos verlieren.

Um Minderheiten aus dem Kosovo und Kurden aus der Türkei kümmern wir uns in der Mehrheit.

Wir bieten Beratung, Sprachkurse und Begegnungen an.

Wir vertreten die Interessen von Flüchtlingen auf Orts-, Kreis-, Landes- und Bundesebene.

In pax christi bündeln wir unsre Kräfte und Anstrengungen bundesweit in der Asyl-Kommission.

 

Pax Christi Basisgruppe Nassau-Lahnstein

 

Wir sind:

Fabian Steiger; Dagmar Schusterbauer, Jeanine Maas-Ediale, Eva Golly, Martina Kissel-Staude, Holger Zorn, Wolfgang Riehl, Wolfgang Jungheim

 

Unser Schwerpunkt:

Flüchtlingsarbeit im Kreis Bad Ems in Vernetzung mit dem “Initiativkreis für Flüchtlinge und Asylsuchende Rhein-Lahn”. Mit diesem gemeinsam ist es uns gelungen, ein Modellprojekt gegen Abschiebung mit Gewinn für die Flüchtlinge durchzuführen.


 


Kontakt

Pater Wolfgang Jungheim

Johannesstrasse 40

56112 Lahnstein

Tel.: 02621/968841

E-Mail: wolfgang.jungheim[at]sscc.de