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  Rüstungsexport

Deutsche Waffenexporte: Geschäfte mit dem Tod oder Handeln in guten Eigeninteressen?

Diskussion mit VertreterInnen der Bundestagsparteien

Die Bundesregierung hat 2016 Rüstungsexporte für 3,19 Milliarden Euro an NATO-Länder, zum Beispiel die Türkei, als Einzelausfuhren genehmigt; 3,69 Milliarden Waffenexporte wurden an Nicht-NATO-Länder, zum Beispiel Saudi Arabien und Algerien, genehmigt.

Wir haben ein Kriegswaffenkontrollgesetz und angeblich restriktive Exportrichtlinien. Doch die Geschäfte blühen! Die Kirchen und die Friedensbewegung kritisieren diese Praxis. Und was tut die Politik?
VertreterInnen von CDU (Dr. Matthias Zimmer, MdB, Vorsitzender im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe), SPD (Dr. Oliver Strank, Völkerrechtler), LINKE. (Christine Buchholz, MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss) und Grünen (Omid Nouripour, MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss) stellen sich vor der Bundestagswahl dieser Frage.

Als wissenschaftliche Expertin nimmt Simone Wisotzki von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung teil. Sie ist Vorsitzende der Fachgruppe Rüstungsexport der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE).

Veranstalter:
Kath. Akademie Rabanus Maurus, pax christi Limburg, Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel
Veranstaltungsort:
Beginn:
Di, 22.Aug.2017 um 19:00
Ende:
Di, 22.Aug.2017 um 21:00