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  Rüstungsexport

Deutsche Waffenexporte oder Zivile Konfliktbearbeitung?

Diskussion der Positionen der DirektkandidatInnen zur Bundestagswahl im Hochtaunus

Die Bundesregierung hat 2016 Rüstungsexporte für 3,19 Milliarden Euro an NATO-Länder, zum Beispiel die Türke als Einzelausfuhren genehmigt; 3,69 Milliarden Waffenexporte wurden an Nicht-NATO-Länder, zum Beispiel Saudi Arabien und Algerien, genehmigt.

Wir haben ein Kriegswaffenkontrollgesetz und angeblich restriktive Exportrichtlinien. Doch die Geschäfte blühen! Die Kirchen und die Friedensbewegung kritisieren diese Praxis. Und was tut die Politik? Die DirektkandidatInnen zur Bundestagswahl im Hochtaunus stellen sich dieser Frage. Zugesagt haben derzeit die KandidatInnen von CDU (Markus Koob, MdB), SPD (Dr. Hans-Joachim Schabedoth, MdB), LINKEN (Silvia Lehmann) und Grünen (Wolfgang Schmitt).

Als wissenschaftliche Expertin nimmt Dr. Simone Wisotzki von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung teil. Sie ist Vorsitzende der Fachgruppe Rüstungsexport der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE).

Weitere Infos in der pax christi-Geschäftsstelle.

Veranstalter:
Kath. Pfarrei St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf, Kath Bezirksbüro Hochtaunus, pax christi Limburg, Aktion Aufschrei
Veranstaltungsort:
Großer Saal, St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf, Dorotheenstr. 19, 61348 Bad Homburg
Beginn:
Mi, 23.Aug.2017 um 19:00
Ende:
Mi, 23.Aug.2017 um 21:00