04.02.2020

"Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen": Zeitzeuginnengespräch mit Krystyna Budnicka

In einem sehr berührenden Vortrag erzählte Krystyna Budnicka aus Warschau von ihrer Kindheit im Warschauer Ghetto. Circa 80 Gäste folgten im Exerzitienhaus in Hofheim Budnickas Erzählungen und sprachen anschließend mit ihr über ihre persönlichen Erlebnisse und über die Rolle von Zeitzeug*innen heute und in der Zukunft. Budnickas Botschaft war dabei sehr klar: "Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen - man hat es kommen sehen. Seid wachsam, seid nicht gleichgültig, engagiert euch gegen Nationalismus."
Krystyna Budnicka und ihre Dolmetscherin Magdalena Gora.

Im Rahmen einer Zeitzeuginnen-Woche luden das Bistum Limburg in Kooperation mit dem Maximilian-Kolbe-Werk und pax christi Rhein-Main fünf Zeitzeuginnen aus Polen nach Hofheim ein, um eine Woche lang mit Schüler*innen aus der Region über ihre Erfahrungen während des Nationalsozialismus' zu berichten. Sie sind Überlebende des Warschauer Ghettos, von Auschwitz und des Todesmarsches. Viele haben diese Gräuel als kleine Kinder erlebt und einen Großteil ihrer Familie verloren.

In einem öffentlichen Zeitzeuginnen-Gespräch erzählte Krystyna Budnicka aus Warschau von ihrer Kindheit im Warschauer Ghetto. Circa 80 Gäste folgten im Exerzitienhaus in Hofheim Budnickas Erzählungen und sprachen anschließend mit ihr über ihre persönlichen Erlebnisse und über die Frage, welche Rolle Zeitzeug*innen-Begegnungen heute haben können.

Budnickas Botschaft war dabei sehr klar: "Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen - man hat es kommen sehen. Seid wachsam, seid nicht gleichgültig, engagiert euch gegen Nationalismus."

Vielen Dank für diesen bereichernden Abend!


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