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Gespräch mit der Zeitzeugin Henriette Kretz

Zum Gedenken an den 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion bieten wir ein Online-Gespräch mit Henriette Kretz an.

Henriette Kretz, geb. 1934, wuchs in einer jüdischen Familie in der damals polnischen Stadt Sambór auf (heute Sambir in der Ukraine). 1941, nach dem deutschen Einmarsch in das sowjetisch besetzte Ost-Polen, musste die Familie ins Ghetto umsiedeln. Mehrmals entkam sie der Deportation. Nachdem sie über ein halbes Jahr von einer polnisch-ukrainischen Familie versteckt worden war, wurde sie an die Gestapo verraten. Die Eltern wurden erschossen, Henriette konnte fliehen und überlebte in einem von Nonnen geführten Waisenhaus. Zusammen mit ihrem Onkel, der wie sie als einziger aus der Großfamilie die Shoa überlebte, begann Henriette Kretz in Antwerpen ein neues Leben.

Seit vielen Jahren kam sie zu Zeitzeugen-Gesprächen nach Deutschland, auch in das Rhein-Main-Gebiet. Seit Ausbruch der Pandamie ist das nicht mehr möglich. Daher erzählt sie die bewegende Geschichte ihrer Kindheit nun in Videokonferenzen.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter: frieden@bistum-mainz.de

Veranstalter:

  • pax christi Rhein-Main
  • Maximilian-Kolbe-Werk e.V., Freiburg
  • Zeitzeugenprojekte im Bistum Limburg
  • Bistum Mainz, Geschäftsstelle Weltkirche/Gerechtigkeit und Frieden

Beginn:
Di, 18.Mai.2021 um 18:00
Ende:
Di, 18.Mai.2021 um 20:00