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Digitales Zeitzeug*innenprojekt des Bistums Limburg

Online-Zeitzeugenprojekt im Bistum Limburg mit Shoah-Überlebenden und Opfern der NS-Diktatur und deren Zeuginnen und Zeugen.

Das präsentisch vom 28.6. – 2.7. geplante Zeitzeugenprojekt wird angesichts der Corona-Pandemie nur online stattfinden können. Dafür wurde es um zwei Wochen verlängert. Zugleich wollen wir die Chancen und Möglichkeiten reiner online-Zeitzeugenbegegnungen nutzen. So haben wir neben dem Maximilian-Kolbe-Werk Freiburg und der Diözese Mainz neue Kooperationspartner dabei. Damit wird es eine größere Vielfalt bei den Zeitzeuginnen geben. Neben Menschen, die die Grauen von Konzentrationslagern und Ghettos unmittelbar erlebten, werden auch so genannte Zweitzeuginnen und Zweitzeugen dabei sein, die die Zeugnisse von verstorbenen Shoah-Überlebenden und NS-Opfern weitergeben wollen.

Die bislang gemachten Erfahrungen mit online-Zeitzeugenbegegnungen beim Maximilian-Kolbe-Werk oder in der Diözese Mainz sind durchweg gut. Auch hier entstehen Kommunikation und Nähe.

Die Online-Zeitzeugenbegegnungen (i.d.R. per Zoom, teils auch per Teams) werden für verschieden große Gruppen angeboten. Einige Zeitzeugen werden nur mit einer Schulklasse bzw. mit einer (Lern-)Gruppe von maximal 30 Teilnehmenden ins Gespräch kommen. Andere Zeitzeuginnen werden auch vor Gruppen mit bis zu 100 Teilnehmenden ihre Geschichte mitteilen. Zwei polnische Zeitzeuginnen werden simultan gedolmetscht, andere werden auf Deutsch ihre Geschichte erzählen. Die Namen der Zeitzeuginnen des Maximilian-Kolbe-Werks stehen noch unter Vorbehalt, jedoch sind die Zeitfenster klar.

Alle Informationen zum Projekt und zur Anmeldung finden Sie auf der Zeitzeugen-Website des Bistums Limburg.

Veranstalter:
Projekt Zeitzeugen im Bistum Limburg, pax christi Rhein-Main
Veranstaltungsort:
online
Beginn:
Mo, 21.Jun.2021 , ganztägig
Ende:
Fr, 09.Jul.2021