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Kolumbien 2018: Quo vadis?

Flyer: Kolumbien 2018: Quo vadis?

Veranstaltung der Projektgruppe "Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main" zu Chancen und Problemen des kolumbianischen Friednsprozesses mit Referent Marc-André Maukisch.

Nach über 50 Jahren Bürgerkrieg beendete im November 2016 der Abschluss eines Friedensvertrages den bewaffneten Konflikt zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC. Die Friedenshandlungen zwischen der Regierung und der zweiten, kleineren, Guerillagruppe (ELN) laufen allerdings bis heute sehr schleppend. Da der im Juni 2018 zum Präsidenten gewählte rechtsgerichtete Politiker Iván Duque Márquez den geschlossenen Friedensvertrag in einigen entscheidenden Teilen verändern will, erscheint die Zukunft des kolumbianischen Friedensprozesses derzeit unklar. Teile der Zivilgesellschaft und der internationalen Gemeinschaft befürchten einen Stillstand oder gar ein Scheitern mit unabsehbaren Folgen.

Marc-André Maukisch, friedenspolitischer Berater und unser Referent für diese Veranstaltung wird sich in seinem Vortrag mit der Frage nach den zentralen Herausforderungen für einen nachhaltigen Frieden in Kolumbien und die Rolle von Mitteln der zivilen Konfliktbearbeitung im Prozess beschäftigen, bevor wir gemeinsam in die Diskussion einsteigen.

Alle weiteren wichtigen Infos zur Veranstaltung finden Sie im Flyer oder unter:
www.gewalt-loest-keine-konflikte.de

Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Beginn:
Fr, 14.Sep.2018 um 16:00
Ende:
Fr, 14.Sep.2018 um 19:00