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Ausstellung »Ikonen gegen den Krieg«

16.02.2024 - 16.03.2024 Ganztags

Eine Ausstellung mit Werken von Sofia Atlantova und Oleksandr Klymenko im 2. Stock der Kirche St. Hedwig (Elsterstraße 18)

Einen ungewöhnlichen Untergrund nutzen die Künstler für ihre Werke. Grobe Deckel oder Böden von leeren Munitionskisten, auf die die Ikonen geschrieben sind. Teilweise befinden sich an den Seiten noch Scharniere – bei anderen sind Stücke aus dem Holz herausgebrochen. Die Bretter sind abgerissen oder gesplittert. Dieses Holz dient nun als Grundlage für Ikonenbilder. Aus den leeren Kisten, Symbol für Krieg, Leid und Tod, werden dadurch mehr Kunstwerke – sie bejahen das Leben und spenden Trost. Mit ihnen wird Gott sichtbar.

Die Idee zu diesem berührenden Projekt hatten die ukrainischen Künstler bereits im Jahr 2014, als Russland die Krim besetzte. Aus dem Atelierfenster sah Oleksandr Klymenko die Krankenwagen, die die Verwundeten von der Front brachten. Als er selbst an die Front musste, fielen ihm die Munitionskisten ins Auge. Aus etwas Todbringendem schaffen sie nun eine Hilfe für die Ukraine. Der Erlös des Verkaufs der außergewöhnlichen Ikonen dient der Unterhaltung eines mobilen Hospitals in der Ukraine.

Über die Künstler:innen

Oleksandr Klymenko: Geboren 1976 in Kyiv (Kiew), ist er heute Künstler, Kunstkritiker und Schriftsteller. Nach seinem Studium an der Nationalen Akademie für Kunst und Architektur absolvierte er ein Postgraduiertenstudium am Rylsky Institut für Kunstgeschichte, Volkskunde und Ethnografie in Kyiv. Dort arbeitete er anschließend am Staatlichen Boychuk Institut für dekorative und angewandte Kunst und Design. Er ist der Erfinder des Projekts „Ikonen gegen den Krieg“.

Sofia Atlantova: 1981 in Kyiv (Kiew) geboren, absolvierte sie ihr Studium an der staatlichen Shevchenko-Kunstschule und der nationalen Akademie für Kunst und Architektur in Kyiv. Sie arbeitet im Gebiet der Monumental- und Staffeleikunst, als Buchillustratorin und Installationskünstlerin.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstags 16:00 – 18:00 Uhr, donnerstags 10:00 – 12:00 Uhr, 15:00 – 17:00 Uhr, Samstags 14:30 – 17:30 Uhr, Sonntags 12:00 – 14:00 Uhr. Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Weitere Termine, auch für Gruppen, nach Vereinbarung. Terminanfragen per E-Mail: r.manger@sankthildegard-ffm.de. Spendenmöglichkeit für das mobile Hospital.

Veranstaltungskooperation von:

  • Hedwigsforum – Kirche der Welt
  • Kath. Pfarrei St. Hildegard Frankfurt
  • Ackermann-Gemeinde, Diözesanverband Limburg
  • Ukrainische Griechisch-Katholische Gemeinde Frankfurt

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Wöchentlich wiederkehrende Termine

Ökumenisches Friedensgebet: freitags in Mainz

Jeden Freitag findet in der Citykirche in Mainz um 17 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet statt. Für den Frieden zu beten ist ein wichtiges Anliegen unserer Zeit. Die 30-minütige Andacht wird im Wechsel von der Anglikanischen Gemeinde, der Evangelischen Stadtkirchenarbeit und der Katholischen Cityseelsorge unter Beteiligung von pax christi gestaltet.
Ort: Kirche St. Christoph, Christofsstr. 1, 55116 Mainz
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