Liebe Leserinnen und Leser,

letzte Woche ist es mir mal wieder passiert: ich habe mich gründlich verlaufen!

Angekommen am Bahnhof Friedrichsdorf wollte ich zu einem Termin im Zentrum. Und nur wenig Zeit, die im Navi angezeigten 1,3 Kilometer zu laufen, hatte ich auch. Am Bahnhofsausgang hatte ich eine Idee zur Beziehung zwischen dem Bahnhof und meinem Ziel. Leider war die falsch - wie ich 10 Minuten später feststellte. Mein Handy wusste auch nicht mehr so genau, wo ich war. Und wenn man falsch liegt, in der Frage, wo man sich gerade befindet, kann man zwar durchdachte Entscheidungen fällen, zielführend sind sie aber nicht. Langer Rede kurzer Sinn, ich bin nach 30 Minuten und 3,8 Kilometern dann doch noch angekommen. Friedrichsdorf ist ja nicht die Taiga. Aber geschämt habe ich mich!

Und ich habe eine Schlussfolgerung gezogen: Wenn man vom falschen Ausgangspunkt ausgeht, kommt man nicht zum Ziel.

Für das neue Jahr wünsche ich uns allen, dass wir uns unseres Ausgangspunkts bewusst sind und ihn kritisch hinterfragen. Dazu braucht es gute Begleiter und viele gute gewaltfreie Diskussionen, die helfen, den Ausgangspunkt zu hinterfragen und den Weg zu bestimmen. Auch wenn die Zeit drängt ist es gerade deshalb gut, sorgfältig nachzudenken.

Dann wird es kein einfaches, aber ein gutes Jahr 2019!

Mit besten Wünschen für ein gesegnetes neues Jahr

Birgit Wehner

 
 

Freitag, 11.01.19 um 19 Uhr in Oberlahnstein
"Gute Politik steht im Dienst des Friedens"

Herzliche Einladung zur Gebetsstunde für den Frieden mit anschließender Agape im Pfarrhaus bis ca. 21 Uhr.

Ort: Kirche St. Martin, Oberlahnstein

Sonntag, 13.01.19 um 10 Uhr in Nidderau-Heldenbergen
Pontifikalamt zum Weltfriedenstag

Die zentrale Veranstaltung des Bistums Mainz zum Weltfriedenstag 2019 findet diesmal in Nidderau statt. Nach dem Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz und Pfarrer Thomas Korfmann wird in den Gemeindesaal eingeladen. Dort wird, mit musikalischer Umrahmung, die Ausstellung "Frieden geht anders" zu sehen sein und pax christi Rhein-Main wird seine Arbeit vorstellen.

Weitere Infos und Hinweise zur Anreise unter frieden@bistum-mainz.de oder www.pax-christi.de

Ort: Pfarrei Mariä Verkündigung, Pfarrgasse 27, 61130 Nidderau-Heldenbergen

Donnerstag, 17.01.19 um 19.30 Uhr in Frankfurt
Ars vivendi - Evangelische Mystik

Die Reihe Ars vivendi möchte die Kunst, zu leben reflektieren und vorsichtige - auch christliche - Orientierungen anbieten. Prof. Dr. Peter Zimmerling geht der Frage nach, ob es sie vielleicht doch gibt, die evangelischen Mystikerinnen und Mystiker.

Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Freitag, 18.01.19, 16 - 20 Uhr in Bad Nauheim
Workshop zur Misereor-Fastenaktion

Die Fastenaktion steht unter dem Leitwort "Mach was draus: sei Zukunft!"
Junge Menschen aus El Salvador stehen im Mittelpunkt. Oftmals prägen Armut, Arbeitslosikgeit, Gewalt und Kriminalität ihren Alltag. Ist die Lage perspektivlos, bleibt oft nur die Migration in Richtung USA.

MISEREOR verfolgt mit seinen Partner-Organisationen einen ganzheitlichen Ansatz: sie motivieren mit kleinen Hilfen junge Menschen, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und Zukunftspläne am Ort entwickeln und umsetzen. So verändern sie ihr Umfeld positiv und sind HoffnungsträgerInnen für eine bessere Zukunft.

In den Workshops wird die Fastenaktion 2019 vorgestellt, das Hungertuch, MISEREOR-Projekte in El Salvador, Hintergrund-Infos, Materialien und Aktionen.

Referent ist Pfarrer Thomas Schmidt
Bitte schriftlich anmelden bei weltmission@bistum-mainz.de oder Tel. 0 61 31-25 32 63 (ab 08.01.19)

Ort: Pfarrei St. Bonifatius, Zanderstraße 13, Bad Nauheim

Dienstag, 22.01.19 um 18 Uhr in Mainz
Vernissage zur Ausstellung "Nicht die geringste Erinnerung an diese Leute"

mit Domdekan Heinz Heckwolf, Präses Dr. Ulrich Oelschläger und Landtagspräsident Hendrik Hering.

Ausstellung:
22. - 30.01.19 in der Ev. Christuskirche, Kaiserstraße, Mainz
31.01. - 04.02.19 im Mainzer Dom
05. - 11.02.19 in der Kath. Hochschulgemeinde
08.03. - 06.04.19 im Jugendhaus Don Bosco

Donnerstag, 24.01.19 um 18.15 Uhr in Mainz
Zeitzeugen-Gespräch "Kinder für den Führer"

Alodia Witaszek-Napierala ist 1938 in Polen geboren. Ihre Eltern wurden von den Nazis verfolgt, der Vater als Angehöriger der Widerstandbewegung hingerichtet, die Mutter nach Ausschwitz deportiert. Die fünfjährige Alodia wurde mit ihrer kleinen Schwester in das berüchtigte "Jugendverwahrlager Litzmannstadt" gebracht. Sie wurden "germanisiert" und zur Umerziehung in verschiedenen Kinderheimen untergebracht. Als vermeintliches Waisenkind wurde sie mit neuem Namen Alice Wittke von einem kinderlosen deutschen Ehepaar adoptiert.

Gespräch mit der Zeitzeugin und Überlebenden eines Lebensborn-Heimes.

Ort: Gutenberg-Uni Mainz, J.J.-Becher-Weg 23, 55128 Mainz

Freitag, 25.01.19, 16 - 20 Uhr in Darmstadt
Workshop zur Misereor-Fastenaktion

Infos s. o.
Referentin ist Ursula Bremm-Gerhards
Bitte schriftlich anmelden bei weltmission@bistum-mainz.de oder Tel. 0 61 31-25 32 63 (ab 08.01.19)

Ort: "Kirche & Co", Rheinstraße 31, Darmstadt

Samstag, 26.01.19, 9.30 - 17 Uhr in Frankfurt
Fulbert Steffensky: Heiter humpelnd gegen die Zerstörung der Welt

Steffensky entfaltet seine jung-frischen Überlegungen vom Reifen und Älterwerden.
Alter und Tod verdrängen wir gern. Doch nur wer um Endlichkeit weiß, kann das Leben richtig schätzen. Dazu gehört auch die Erkenntis, dass die eigene Macht Grenzen, aber - auch im Alter - Möglichkeiten hat. Und dies ist eine gute Nachricht.

Kosten 29 €, ermäßigt 19 €. Schriftliche Anmeldung bis spätestens 18.01.19 an hausamdom@bistumlimburg.de

Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Sonntag, 27.01.19 um 16 Uhr in Montabaur
Gedenkveranstaltung "Als Jude heute in Deutschland leben"

Am 27.01.1945 wurde das Konzentrationslager Ausschwitz durch die Rote Armee befreit. Das ist ein Tag des Gedenkens und Bedenkens. Nach dem II. Weltkrieg lebten in Deutschland ca. 15.000 Juden sowie 20.000 jüdische "Displaced Persons" aus anderen Ländern. Ab 1990 zogen Imigranten vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland und inzw. leben heute wieder ca. 200.000 Juden hier. Wie lebt es sich heute als Jude in Deutschland? Dieser spannenden und aktuellen Frage soll nachgegangen werden.

Referent ist Henryk Fridman aus der jüdischen Gemeinde Offenbach. Musikalische Gestaltung mit dem Frauenchor bocapella und dem Klarinetten-Duo Huhndorf & Milajev

Ort: Forum St. Peter, Montabaur

Sonntag, 27.01.19 um 19 Uhr in Mainz
Ökumen. Gottesdienst zum Shoa-Gedenktag 2019

Mit allen Mitteln verfolgt, als Hoch- und Landesverräter hingerichtet, sollten sie nach Ansicht der führenden Nazis keinerlei Spuren im Gedächtnis des deutschen Volkes hinterlassen: die Männer und Frauen des deutschen Widerstandes. Ihrer soll gedacht werden im ökumen. Gottesdienst der Ev. Studierendengemeinde.
Kontakt und Info ackermae@uni-mainz.de

(s. auch Ausstellung  23. - 30.01.19 und Vortrag am 29.01.19)

Ort: Ev. Studierenden-Gemeinde, Am Gonsenheimer Spieß 1, Mainz

Sonntag, 27.01.19 um 17.30 Uhr
Friedensgottesdienst im Gerberhaus und
Das Moltke-Projekt "Wenn die Welt in Stücke fällt"

Herzliche Einladung zum Friedensgottesdienst mit pax christi, diesmal im Gerberhaus. Nach einem kleinen Imbiss folgt die szenische Lesung Das Moltke-Projekt ... mit der interkulturellen Bühne Frankfurt. Grundlage sind die Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel von Helmuth James und Freya von Moltke.

Ort: Gerberhaus, Löherplatz 11, Idstein

Dienstag, 29.01.19 um 19 Uhr in Mainz
Vortrag: Widerstand im Dritten Reich - Einsamkeit des Verschwörers in totalitären Systemen

mit Prof. Dr. Michael Kißener, Institut für Zeitgeschichte an der JGU
Kontakt und Info christine.schardt@bistum-mainz.de

Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Saarstraße 20, Mainz

Vorankündigungen ...

Samstag, 02.02.19, 16 - 20 Uhr in Ockenheim
Workshop zur MISEREOR-Fastenaktion

Infos s. oben
Referentin: Dr. Monika Bossung-Winkler
Bitte schriftlich anmelden bei weltmission@bistum-mainz.de oder Tel. 0 61 31-25 32 63 (ab 08.01.19)

Ort: Kloster Jakobsberg, Ockenheim

22. - 24.03.19 in Hofheim
Friedensmeditation "Hugo M. Enomiya Lasalle"

Pater Lasalle (1898 - 1990) - Friedensstifter, Jesuit und Zen-Meister gehört zu den Pionieren des interreligiösen Dialogs und ist ein wichtiger Brückenbauer zwischen Ost und West.

Pater Lasalle überlebte den Abwurf der Atombombe in Hiroshima 1945, blieb in Japan und baute dort die Friedenskirche auf. Er inkulturierte sich in den Zen-Buddhismus. Er sagt: Echtes Zen steht nicht im Wilderspruch zu irgendeiner Religion, auch nicht zum Christentum. Es kann jedem Menschen helfen, auf seinem Weg weiterzukommen.

Kosten: 160 €, Anmeldung bitte an friedensarbeiter@pax-christi.de

Ort: Franziskan. Zentrum, Kreuzweg 23, 65719 Hofheim

Friedenswanderwege 29.05. -02.06.19
Pilgern im Vogelsberg
Frankfurter Appell - von der Idee zur Tat

Friedensradwege 07.06. - 10.06.19
von Olpe nach Hagen
Anders besser leben

... allen unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir einen guten Abschluss des alten Jahres sowie einen guten Start in ein gutes neues Jahr!

Christa Werb

 
 

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