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Gespräch mit den Combatants for Peace

22.10.2026 19:00 - 21:00

Ort: pax christi Büro, Alexanderstraße 23, 60489 Frankfurt

pax christi Rhein-Main und KEB Frankfurt laden zu einem Gespräch mit zwei Mitgliedern der Organisation "Combatants for Peace" ein. 

Gewaltfreiheit, gemeinsamer Widerstand gegen Unrecht; Frieden, Sicherheit und Würde für Israelis und Palästinenser:innen stehen im Zentrum des Wirkens der Combatants for Peace. Frei übersetzt bedeutet der Name ihrer Organisation "Kämpfer für den Frieden", sie wurde von Soldaten der israelischen Armee und ehemaligen palästinensischen bewaffneten Kämpfern gegründet, deren Austausch untereinander zu einem gemeinsamen Engagement für gewaltfreie Veränderungen führte. 

Die Aktion Wanderfriedenskerze 2026 hat zum Thema "Verfolgt - weil sie Unrecht bekämpfen". Für das Gespräch wählen wir dieses Thema als Ausgangspunkt. 

Gesprächspartner sind der israelische Ingenieur, ehemalige Soldat und Aktivist Elie Avidor und der palästinensische Kameramann und Redakteur Ghassan Bannoura.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter rhein-main@pax-christi.de 

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Ghassan Bannoura ist ein palästinensischer Kameramann und Redakteur und verfügt über langjährige Erfahrung in der Dokumentation und Vermittlung der Arbeit von Combatants for Peace, für die er schon mehr als ein Jahrzehnt tätig ist.

Durch seine journalistische Arbeit in der Westbank ist er regelmäßig direkt vor Ort des Geschehens und kann von den aktuellsten Entwicklungen im Land aus erster Hand berichten. Mit seinem umfangreichen Fachwissen, seiner journalistischen und visuellen Expertise und seiner tiefen Kenntnis der lokalen Realität bringt Ghassan eine besondere Perspektive mit: Er kann Entwicklungen aus unmittelbarer Nähe einordnen, Begegnungen und Erfahrungen vor Ort vermitteln und sichtbar machen, was hinter den täglichen Nachrichten steht.

Auf der Deutschlandtour wird Ghassan über die aktuelle Arbeit von Combatants for Peace, die Situation vor Ort und die Erfahrungen und Herausforderungen der Menschen berichten, mit denen die Organisation arbeitet. Dabei verbindet er persönliche Einblicke, fundiertes Wissen und authentische Geschichten aus der Region.

Elie Avidor ist israelischer Ingenieur, ehemaliger Soldat und langjähriger Aktivist bei Combatants for Peace. Aufgewachsen in Haifa, nahm er als Soldat am Jom-Kippur-Krieg 1973 teil und wurde dabei auf dem Berg Hermon verwundet.

Seine Erfahrungen im Krieg und seine spätere Auseinandersetzung mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt führten ihn zu den „Combatants for Peace", wo er sich heute für einen gewaltfreien Weg zu Frieden, Gleichberechtigung und Sicherheit für Israelis und Palästinenser einsetzt.

Elie verbringt mehrere Tage in der Woche damit palästinensische Bauern im Jordantal mit ihren Viehherden zu begleiten. Durch seine Anwesenheit versucht er sie vor Übergriffen von gewalttätigen, israelischen Siedlern zu schützen. Elie wird darüber berichten wie die palästinensische Landbevölkerung unter Siedler- und staatlich organisierter Gewalt, Vertreibung und Einschränkungen ihrer Bewegungs- und Landnutzungsfreiheit leidet.

Elie verbindet persönliche Kriegserfahrung mit jahrzehntelangem Engagement für Gewaltfreiheit und die Überzeugung, dass die Zukunft von Israelis und Palästinensern miteinander verbunden ist. 

Wiederkehrende Termine

An vielen Orten finden regelmäßig Friedensgebete, Mahnwachen oder Schweigekreise statt.

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