Erinnerung ist heilsam, Präsenz verwandelt.
Aus diesem Blickwinkel führt die Pilger- und Begegnungsreise an das ungeheure Verbrechen, das im Herbst 1944 von Angehörigen der Waffen-SS an der italienischen Zivilbevölkerung in der Monte Sole Region verübt wurde. Trauerarbeit, Vergebung und Versöhnung sind nicht nur auf friedenspolitischem Terrain Grundlage für ein menschliches Miteinander, für eine menschenfreundliche, friedliche Welt. Sie sind auch Grundzüge einer Spiritualität, die das Leid gewiss nicht von sich aus sucht, es aber im gläubigen Umgang mit der Wirklichkeit auch nicht ausklammert. Die massive Bedrohung durch Terror, Radikalismus und diktatorische Ideologien sind den "Blutzeugen" von damals so vertraut wie uns heute. Wir lernen von- und miteinander.
Die Reise ermöglicht Begegnung und Pilgerschaft für eine menschenfreundliche, Welt. Schon deshalb sind die herrliche Landschaft des Monte-Sole-Parks, die wir erwandern, Gebet, Musik und stille Zeiten dabei "Programm". Die Reise fußt auf einer Kooperation der Diözesanverbände pax christi Würzburg und pax christi Rottenburg-Stuttgart mit dem "Referat Geistliches Leben" in der Diözese Würzburg.
Weitere Informationen können Sie dem <link file:1877 download file>Flyer entnehmen. Eine Anmeldung ist über dieses <link file:1878 download file>Formular möglich.