Friedensreferent:innen

pax christi-Friedensreferent:innen

Der pax christi Regionalverband Limburg-Mainz beschäftigt insgesamt drei hauptamtliche Friedensreferentinnen. Zur Zeit unterstützen Jana Freudenberger und Alois Bauer als Hauptamtliche die Arbeit von pax christi Rhein-Main. Die dritte Stelle wird zur Zeit neu besetzt (siehe Ausschreibung). Sie erreichen die Friedensfachkräfte unter den rechts angegebenen Kontaktdaten.

Jana Freudenberger

Jana Freudenberger arbeitet seit August 2019 im Team von pax christi Rhein-Main als zweite hauptamtliche Friedensarbeiterin. Sie hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Politikwissenschaft und Frankoromanistik studiert und an der Goethe-Universität Frankfurt erfolgreich einen Master in Internationaler Friedens- und Konfliktforschung absolviert. Sowohl in ihrem Masterstudium als auch im Rahmen einer Zusatzausbildung und verschiedener Praktika beschäftigte sie sich intensiv mit Asyl- und Migrationspolitik, Friedensmediation, ziviler Konfliktbearbeitung und Versöhnungsarbeit nach gewaltsamen Konflikten.

Gerne können Sie Jana Freudenberger unter den angegebenen Kontaktdaten erreichen.

Alois Bauer

Alois Bauer startete am 1. Juni 1990 als Friedensarbeiter beim damaligen pax christi-Diözesanverband Mainz. Nach einer Zwischenstation in der Zivilseelsorge übernahm er 1993 das neu geschaffene Referat Gerechtigkeit und Frieden im Bischöflichen Ordinariat mit den Schwerpunkten pax christi und internationale Freiwilligendienste. Schwerpunkte der Arbeit waren in den 90er Jahren der Golfkrieg mit seinen Folgen sowie die Balkankriege. So organisierten Clemens Ronnefeldt vom Versöhnungsbund und er zusammen mit pax christi-Ehrenamtlichen  Reisen in die Krisenregion, um Hilfsgüter vor Ort zu bringen und Informationen aus erster Hand zu erfahren. Ronnefeldt und Bauer leiteten zudem sechs mehrwöchige Workcamps mit deutschen Zivis in Flüchtlingslagern in Kroatien, Bosnien und Serbien. Ab 2001 entwickelte sich die die Zeitzeugenarbeit zu einem neuen Schwerpunkt der pax christi-Arbeit im Bistum Mainz. Seit 2007 leitet Bauer die Geschäftsstelle Weltkirche/Gerechtigkeit und Frieden, in der die weltkirchlichen Aktivitäten des Bistums koordiniert werden. Zudem sind einzelne Umweltprojekte in diesem Ressort angebunden.


Geschichte der Friedensfachstelle

im Bistum Limburg

1997 schuf der Förderverein rund um die pax christi-Bistumsstelle Limburg eine Arbeitsstelle, die die Friedensarbeit professionell unterstützen soll. Damals hieß die Stelle Friedensarbeitsstelle. Ein wesentliches Merkmal war und ist, dass die Stellen haiptsächlich über Spenden finanziert werden (siehe Förderverein). In dem neuen Büro in Bad Homburg wurde Christoph Diringer als erster Friedensarbeiter tätig. Im Jahr 2001 wechselte er zum Katholischen Bildungswerk. Daniel Steiger aus Lahnstein wirkte fünf Jahre lang als sein Nachfolger. Von 2007 bis Herbst 2008 war Benita Suwelack Friedensarbeiterin, Dominic Kloos folgte ihr im Frühjahr 2009, bis er im Juli 2011 zum Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar nach Koblenz wechselte. Von August 2011 bis Ende August 2017 nahm Matthias Blöser die vielfältigen Aufgaben als Friedensarbeiter wahr, der nun am Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz arbeitet.

In jenen Jahren wechselte die Bezeichnung von Friedersarbeiter:in zu Friedensreferent:in. Johanna Rogge stand uns als Friedensreferentin leider nur von Dezember 2017 bis April 2018 zur Verfügung, da es sie dann aus familiären Gründen nach Berlin zog. Von Mai 2018 bis Oktober 2021 war die Stelle mit Daniel Untch besetzt, der heute im Zentrum Ökumene der EKHN für Friedensbildung zuständig ist. Im August 2019 wurde eine zusätzliche Stelle geschaffen, welche seit der Zeit von Jana Freudenberger wahrgenommen wird.

Die Arbeitsschwerpunkte unserer Friedensfachkräfte umfassen regelmäßig anfallende Tätigkeiten wie Trainings zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung, Netzwerkarbeit u.a. in der Projektgruppe zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit, die Vorbereitung und Durchführung der alljährlichen Aktion "Wanderfriedenskerze" sowie die Planung und Durchführung von aktuellen Veranstaltungen und Aktionen. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt ist die Kampagne gegen Rüstungsexport "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel". In den Jahren 2020 und 2021 stand die Kampagne "Kein Weihnachten in Moria" (später unter dem Namen "Menschenrecht statt Moria" weitergeführt) im Mittelpunkt.

Friedensarbeitsbüro

Jana Freudenberger
friedensarbeiterin@pax-christi.de
Mobil: 0177/2804878
Telefon: 06172  92 86 79

Dorotheenstraße11
61348 Bad Homburg

Bürozeiten i.d.R.:
Mo bis Mi: 11 bis 16 Uhr
Do: 11 bis 18.30 Uhr
Fr: 10 bis 15 Uhr

Aufgrund der Coronapandemie arbeiten wir momentan überwiegend im Homeoffice. Termine im Büro können wir aber gerne persönlich vereinbaren. 

Alois Bauer
Referat Weltkirche/Gerechtigkeit und Frieden
frieden@bistum-mainz.de
Telefon: 06131 253-263

Bischofsplatz 2
Ordinariat
55116 Mainz

Sollten wir zu den angegebenen Zeiten einmal nicht erreichbar sein, hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht, wir rufen dann umgehend zurück. Ebenso können Sie uns außerhalb der Bürozeiten eine Nachricht hinterlassen.

Förderverein von pax christi Limburg-Mainz

Der Verein zur Förderung der Friedensarbeit von pax christi im Bistum Limburg e.V. wurde 1995 von pax christi Mitgliedern in Hofheim gegründet. Unser Anliegen war, die Arbeit der pax christi-Bistumsstelle durch eine hauptamtliche Friedensfachkraft zu unterstützen und dafür die Rechtsträgerschaft und Finanzierung zu übernehmen. Zwei Jahre später konnte mit Christoph Diringer der erste Friedensarbeiter des Diözesanverbands (früher Bistumsstelle) Limburg eingestellt werden. Der Friedensarbeiter wurde u.a. über eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und später allein über Spenden finanziert. 2001 folgte für fünf Jahre Daniel Steiger als Friedensarbeiter. Anschließend setzten zunächst Benita Suwelack und später Dominic Kloos die hauptamtliche Friedensarbeit fort. Als fünfter Stelleninhaber seit Gründung des Vereins arbeitete Matthias Blöser von 2011 bis 2017 für pax christi im Bistum Limburg. Seit Dezember 2017 unterstützte uns Johanna Rogge als Friedensarbeiterin, wegen Umzugs aus familiären Gründen leider nur bis April 2018. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unsere Stelle ohne Vakanz mit Daniel Untch gleich wieder besetzen konnten. Seit Mai 2018 arbeitete er für uns im Bad Homburger Friedensarbeitsbüro. Er wurde seit September 2019 unterstützt von Jana Freudenberger, die eine zweite Friedensarbeitsstelle besetzt. Daniel Untch hat im September 2021 eine neue Stelle angetreten.

Mit dem Zusammenschluss der beiden Diözesanverbände Limburg und Mainz zu pax christi Rhein-Main, Regionalverband Limburg-Mainz, zum 01.09.2018, haben wir auch den Namen und die Satzung unseres Fördervereins geändert. Er heißt jetzt offiziell "Verein zur Förderung der Friedensarbeit von pax christi im Regionalverband Limburg-Mainz e.V.", im Alltagsbebrauch gerne auch abgekürzt "Förderverein pax christi LM-MZ". Für den bisherigen Diözesanverband Mainz gab es ebenfalls einen Förderverein. Er hat sich aufgelöst und sein restliches Vermögen dem gemeinsamen Förderverein übertragen.
Unsere Struktur ist bewusst einfach gehalten. Mitglieder sind qua Funktion die Vorstände des Regionalverbands und jeweils ein*e Vertreter*in der örtlichen pax christi-Gruppen. Der Vorstand besteht aus drei Personen, von denen eine auch dem Regionalverbands-Vorstand angehören und mindestens jeweils eine möglichst aus den Bistümern Limburg und Mainz kommen soll.

Ziel des eingetragenen Vereins ist es, die Finanzierung und formelle Trägerschaft für den pax christi-Regionalverband zu übernehmen, wenn dies rechtlich erforderlich ist. Dies gilt vor allem für die Friedensarbeitsstelle.

Das heißt konkret:

  • Geldquellen zu erschließen für das Gehalt und die Sachkosten dieser Stelle

  • Rechtsträger für die Anstellung zu sein 

Sitz des Vereins ist Idstein. Wir sind im Vereinsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nummer VR 5165 eingetragen. Mit dem aktuellen Bescheid des Finanzamts Rheingau-Taunus vom 20.10.2015 sind wir als gemeinnützig anerkannt und von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit. Für Spenden können wir deshalb entsprechende Zuwendungsbestätigungen ausstellen.

Derzeit können wir mit unseren laufenden Einnahmen aus regelmäßigen monatlichen Spenden das Gehalt unserer Friedensarbeiterin nicht vollständig decken.
Wir freuen uns deshalb über jede Einzelspende und über kreative Unterstützungsaktionen. Wie wäre es z.B. bei der einen oder anderen Kollekte an uns zu denken oder bei einem runden Geburtstag statt Geschenken um eine Spende für unsere Friedensarbeit zu bitten? Spendenboxen und Infomaterial stellen wir gerne zur Verfügung.

Sie können Ihren Beitrag auf folgendes Konto überweisen:
Kontoinhaber:  Förderverein pax christi LM-MZ
IBAN: DE04 5109 0000 0077 0224 06  
BIC: WIBADE5W

Bank für Orden und Mission (Zweigniederlassung der Wiesbadener Volksbank)

Teilen Sie uns dabei Ihre Adresse mit wegen der Spendenquittung!

Am liebsten ist uns aber, wenn Sie monatlich einen festen Betrag von Ihrem Konto abbuchen lassen und sei er auch noch so klein! Das schafft für uns eine gewisse Planbarkeit. Über 80 monatliche Dauerspender tragen derzeit regelmäßig mit ihrem Geldbetrag die Finanzierung der Friedensarbeitsstelle. Am Anfang des Folgejahres erhalten Sie unaufgefordert eine Zuwendungsbestätigung für Ihre Steuererklärung. Selbstverständlich können Sie die laufende Spendenzusage jederzeit widerrufen. Sie können auch direkt online einmalig oder regelmäßig spenden über unser Spendenformular.

Darüber hinaus erbringt der Erlös aus dem Verkauf von pax christi Friedenswein und pax christi Friedenskerze einen guten Teil der Sachaufwendungen für die Friedensarbeitsstelle. Beides eignet sich übrigens auch gut zum Weiterverschenken!